📖📖 Erstes Kapitel in Vorschau.
🎄 „Dieses Weihnachten, diese High Heels und jener unerwartete Kuss (vielleicht)“
✨ Einführung in das erste Kapitel
Es gibt Geschichten, die mit einem Kuss beginnen. Andere mit einem Schneefall. Meine… mit einem Paar zu hoher Absätze und einem spektakulären Sturz.
Greta suchte kein Versteck. Jean suchte niemanden. Und doch – mitten im Schnee, vor einem knisternden Kamin – begann etwas, sich zu erwärmen.
Eine unerwartete Begegnung. Ein unpassendes Abendkleid. Ein Glühwein, eine Decke und vielleicht… ein Kuss.
Im ersten Kapitel dieses Romans lade ich euch ein, ein verborgenes Haus zwischen den Bäumen zu betreten, wo die Stille nur vom Knistern des Feuers und von schwebenden Gedanken durchbrochen wird.
Zwei Fremde. Zwei suchende Seelen. Und eine Nacht, die alles verändern könnte.
📖 Das erste Kapitel ist jetzt als Vorschau verfügbar. Entdeckt es unten… und lasst euch von Schnee, Geheimnis und einem Hauch Magie umhüllen.
🚴😍😍😍😍😍😍 Kapitel eins
Absätze im Schnee und eine Rettung mit Krawatte
Der Schnee fiel dicht. Die Scheibenwischer rasten wie verrückt. Greta, reglos im Auto, das seit endlosen Minuten stillstand, starrte auf die Straße vor sich – mit demselben Blick, den sie sonst unentschlossenen Kunden schenkte: „Beweg dich oder steig aus.“
Das Telefon war völlig tot. Sie trug ihren Lieblingsmantel und die unverzichtbare weiße Wollmütze, die ihr ein schickes Elfen-Aussehen verlieh. Wie zum Teufel war sie hier gelandet? Einsame Straße, Nacht, Schneefall wie in einem Drama… und das Auto kaputt. Perfekt. Es fehlte nur noch ein Wolf.
Sie atmete tief durch, versuchte den Motor zu starten. Nichts. Stille. Mechanischer Tod. Die Kälte kroch überall hinein. Greta schloss die Augen und begann leise zu beten: „Lieber Gott, ich schwöre, ab heute werde ich brav sein. Keine Lügen, keine Schimpfwörter… nicht einmal, wenn sie mich bei der Arbeit zur Weißglut treiben. Aber bitte, hilf mir. Ich bin allein, auf einer Bergstraße, mit einem schicken Mantel, Designer-High Heels und null Empfang. Bitte…“
Ein Kindheitserinnerung tauchte auf: sie kniete vor dem Bett, die Hände gefaltet, ihr weißes Kaninchen neben ihr, die Mutter lächelnd in der Tür. „Das war das echte WLAN der Seele.“
Dann, im Rückspiegel: zwei Scheinwerfer. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Sie stieg aus und winkte. Ein schwarzer Sportwagen hielt an. Das Fenster senkte sich langsam. Drinnen ein eleganter Mann, dunkle Brille, Blick wie „Ich bin kein Serienkiller, versprochen.“ – „Probleme?“ fragte er.
Greta wollte fluchen, erinnerte sich aber an ihr Versprechen an Gott. „Ja… genau. Mein Auto hat beschlossen, unter dem Schnee zu sterben.“ Er, ohne auszusteigen: „Kommen Sie. Ich bringe Sie zur nächsten Tankstelle. Dort kann man Ihnen helfen.“
Greta zögerte. „Und wenn er ein Verrückter ist? Nein… zu elegant. Zu gut duftend. Aber… mitten in der Nacht, im Auto eines Fremden?“ Sie seufzte, nahm Tasche und Koffer und stieg ein.
Drinnen: Wärme wie im Spa. Klassische Musik im Hintergrund. Vivaldi. „Okay, kein Verrückter. Ein raffinierter Verrückter.“ Er fuhr aufmerksam. Nadelstreifenanzug, blaue Krawatte, Hemd wie frisch aus der Luxusreinigung. Greta musterte ihn. Er bemerkte es. Sie wandte den Blick ab. „Es ist unhöflich, Fremde anzustarren. Auch wenn sie perfekte Schultern haben.“
Um das Eis zu brechen, sagte Greta: „Ich bin von einer Geburtstagsfeier geflohen, habe mich verirrt, wollte das Navi einstellen und… puff. Das Auto hat Diva gespielt und ist ausgegangen.“ Er lächelte halb, drehte die Musik lauter. Vivaldi schwoll an.
Der Schnee fiel weiter. Er bedeckte jede Spur der Vergangenheit. Und schien der Zukunft entgegenzulaufen.
Sie kamen an einer Tankstelle an. «Soll ich Sie begleiten?» fragte er. Greta sah ihn an wie man einen Mann ansieht, der Hilfe ohne Hintergedanken anbietet. Doch als Frau, die es gewohnt war, alles allein zu schaffen, antwortete sie ironisch: «Ich denke, ich schaffe das, danke.»
Sie stieg aus. Sah die Eisplatte nicht. Zwölf-Zentimeter-Absätze. Sturz. Sitzend. Eleganz: null. Er stieg besorgt aus. Sah ihren wütenden Blick. Musste lachen. Greta versuchte aufzustehen, rutschte immer wieder an derselben Stelle aus. «Anstatt zu lachen… könnten Sie mir helfen?» fuhr sie ihn an. Er reichte ihr beide Hände. Greta stand auf. Sie sahen sich im Licht der Laternen an. Er: groß, schlank, muskulös, intensive Augen. Greta: durchgefroren, verärgert, aber beeindruckt vom Fremden.
«Brauchen Sie Hilfe?» Ein alter Mann mit Stiefeln und Mütze beobachtete sie. «Wir schließen! Bei diesem Schnee arbeitet hier niemand.» Sie erklärten die Situation. «Lassen Sie die Schlüssel hier. Morgen früh holen mein Sohn und ich das Auto.»
Greta wollte fluchen, erinnerte sich aber an ihr Versprechen. «Könnten Sie mich zu einem Hotel bringen?» Der Alte lachte. «Hier gibt es kein Hotel. Willkommen im Nirgendwo.»
Der Mann wandte sich um. «Mein Name ist Jean.» Greta lächelte leicht. «Ich bin Greta.» «Wenn Sie möchten, können Sie mit mir kommen. Ich habe ein Haus nicht weit von hier. Morgen bringe ich Sie zurück zur Station.»
Greta spürte Schmerzen überall. Absätze, Hintern, Geduld am Ende. «Danke, Jean. Es ist nicht meine Gewohnheit… aber ich fühle, dass ich Ihnen vertrauen kann.» «Zu Ihren Diensten, Miss Greta.» Er bot ihr seinen Arm an, damit die Superfrau nicht noch einmal auf ihren hohen Absätzen stürzte.
Das Auto fuhr eine Nebenstraße entlang. Schmiedeeisernes Tor. Fernbedienung. Lichter, die nacheinander angingen. Greta dachte: «Okay, er ist kein Verrückter. Er ist Batman.»
Das Haus war modern, elegant, mit Glasfronten und einem großen Vorplatz. Jean öffnete die Tür. Greta stieg aus. Erstaunt. Verzaubert. Drinnen: glänzendes Parkett, brennender Kamin, sichtbare Balken. Kartons mit Weihnachtsdekoration, verlassen, als hätte jemand angefangen… und dann aufgehört.
Dann kam eine Frau hereingelaufen. Perfekter Dutt, bestickte Schürze. «Herr Jean!» Sie blieb stehen. «Oh… ich sehe, wir haben Gäste. Wie wunderbar!» Jean lächelte. «Clotilde, das ist Greta.»
😄 Hast du das erste Kapitel gelesen und bist meiner Geschichte noch nicht müde? Dann könnte ich dir auch das zweite verraten… Willst du wissen, wie es weitergeht? Schreib es mir…
%20(30).png)
Comments
Post a Comment